Über die Gesundheit von Fischen

Welt der Fische

Über die Gesundheit von Fischen

Vor dem Aquarium zu stehen und die eigenen Fische zu beobachten ist sehr spannend. Wenn Sie Ihre Fische regelmässig beobachten, erkennen Sie einfacher, wenn sich ein Fisch ungewöhnlich verhält. Dies könnte ein Anzeichen sein, dass es ihm nicht gut geht.
Vor dem Aquarium zu stehen und die eigenen Fische zu beobachten ist sehr spannend. Wenn Sie Ihre Fische regelmässig beobachten, erkennen Sie einfacher, wenn sich ein Fisch ungewöhnlich verhält. Dies könnte ein Anzeichen sein, dass es ihm nicht gut geht.

Fische können erkranken, wenn die Wasserqualität nicht optimal ist oder sich zu viele Tiere in den Aquarien befinden. Auch eine ungeeignete Kombination verschiedener Fischarten kann zu Stress und somit zu einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit führen.

 

 

 

Es gibt viele verschiedene Anzeichen, die auf eine Krankheit hinweisen: dauerndes Schnappen nach Luft, rasches Bewegen der Kiemendeckel, ungewöhnliches Verhalten oder Apathie, Fressunlust, Probleme mit dem Schwimmen, enges Anlegen der Flossen an den Körper. Eine Grobdiagnose der häufigsten Krankheiten lässt sich meist mit Hilfe von Büchern über Fischerkrankungen stellen.

 

Ansonsten sei bei Fischkrankheiten auf die Nationale Fischuntersuchungsstelle (NAFUS) des Zentrums für Fisch -und Wildtiermedizin (FIWI) in Bern verwiesen. Die NAFUS ist ein Diagnostikzentrum und spezialisiert auf Fische aus Freiland, Zucht und Aquaristik. Die Untersuchungsmethoden umfassen histopathologische, bakteriologische, virologische, parasitologische, mykologische, serologische und molekularbiologische Verfahren. Das FIWI ist zudem nationales Referenzlabor für meldepflichtige Fischkrankheiten und vom Bund anerkanntes Diagnostiklabor für meldepflichtige Fischseuchen. Hier erfahren Sie auch Adressen von Fachtierärzten für Fischkrankheiten. Allenfalls kann Ihnen diese Stelle auch einen guten Tierarzt in Ihrer Wohnnähe vermitteln.

Wenn Sie einen Zierfisch fangen müssen, etwa um Ihn in ein kleineres Quarantäne-Aquarium zu setzen, benützen Sie am besten ein weiches Nylonnetz.

 

Eine allfällige Tötung eines Fischs - etwa weil er nicht mehr zu retten ist - muss auf jeden Fall tier- und fachgerecht erfolgen. Dazu können Sie den Fisch einem Tierarzt übergeben. Wenn Sie den Fisch selbst töten, muss er unbedingt erst betäubt und anschliessend entblutet werden.Bei einem Tierarzt sind Medikamente zum Betäuben von Fischen erhältlich. Anschliessend müssen Sie den Fisch entbluten, in dem Sie ihm den Kopf abschneiden. Dies mag Ihnen zwar grausam erscheinen, es ist aber wichtig, weil Sie so sicher sind, dass der Fisch auch tatsächlich tot ist.

 

Achtung: Sie dürfen Fische keinesfalls einfach im nächsten Bach oder See aussetzen. Dabei könnten die Tiere erfrieren, verhungern oder zur Gefahr für andere Tiere werden. Das Aussetzen von Tieren ist strafbar, auch das von Fischen. Lebende Fische das WC hinunter zu spülen ist grausam und tierschutzwidrig. Für Fische, die Sie, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr halten können, gibt es Vermittlungsstellen, die für Ihre Fische ein neues Zuhause suchen.

 

Im Aquaristik-Shop finden Sie eine grosse Auswahl an Zubehör.

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